Brillante Theaterleistungen

EBG-News
© EBG Castrop-Rauxel

Un­se­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler über­zeug­ten mit bril­lan­ten Leis­tun­gen bei den Auf­füh­run­gen von »Ro­meo und Ju­lia« – Ein gan­zes Schul­jahr hat sich der Li­te­ra­tur­kurs Thea­ter am »EBG« auf die Auf­füh­run­gen vor­be­rei­tet, um am En­de des Schul­jah­res Shake­speares »Ro­meo und Ju­lia« auf der Büh­ne le­ben­dig wer­den zu las­sen.

War das ers­te Halb­jahr ge­prägt von Schau­spiel­trai­ning, Im­pro­vi­sa­ti­on, Rol­len­stu­di­um, Cha­rak­ter­ar­beit, sze­ni­schem Spiel und in­ten­si­vem Sprach­trai­ning, so folg­ten im zwei­ten Halb­jahr ei­ne äu­ßerst in­ten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thea­ter­text, die Rol­len­ver­tei­lung und das Ein­stu­die­ren der Sze­nen und Tex­te. Da­mit die gro­ßen Ge­füh­le des Stücks – Lie­be, Ra­che, Hass, Zorn und Lei­den­schaft – auf der Büh­ne über­zeu­gen, hieß es: üben, üben, üben. Zahl­rei­che Zu­satz­pro­ben an Wo­chen­en­den, nach lan­gen Schul­ta­gen und in Pau­sen wa­ren er­for­der­lich, um ein Spit­zen­ni­veau auf der Büh­ne zu er­rei­chen.

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In­ten­si­ve Re­gie­ar­beit war nö­tig, um das Ken­nen­ler­nen von Ro­meo und Ju­lia auf dem Fest, die be­rühm­te Bal­kon­sze­ne, die Kampf­sze­nen, Ju­li­as Wut­an­fall, den Är­ger des Va­ters mit sei­ner Toch­ter, die Mor­de, die ty­pi­schen Shake­speare-Rol­len wie Wa­chen, Bür­ger und Die­ner so­wie die Schluss­sze­ne in der Gruft pu­bli­kums­wirk­sam her­aus­zu­ar­bei­ten. Da­mit ei­ne tem­po­rei­che Ab­fol­ge der Sze­nen das Pu­bli­kum fes­selt, wur­de das Stück in der Wo­che vor den Auf­füh­run­gen mehr­fach ganz durch­ge­probt und im­mer wie­der an­ge­passt. Dies leis­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst­ver­ständ­lich auch bei Au­ßen­tem­pe­ra­tu­ren von 40 Grad!

„Die gan­ze Mü­he hat sich ge­lohnt! Mit Stolz schaue ich auf die künst­le­ri­schen Spit­zen­leis­tun­gen des dies­jäh­ri­gen Thea­ter­kur­ses zu­rück. In der Re­gie­ar­beit ist es mir im­mer wie­der ein be­son­de­res An­lie­gen, jun­ge Men­schen im Li­te­ra­tur­kurs Thea­ter weit über ih­re Gren­zen hin­aus zu ei­nem ge­mein­sa­men, un­ver­gess­li­chen künst­le­ri­schen Er­leb­nis zu füh­ren und ih­re ver­steck­ten Ta­len­te her­vor­zu­ho­len – was in un­se­rer heu­ti­gen di­gi­ta­li­sier­ten Welt im­mer wich­ti­ger wird und die Per­sön­lich­keits­bil­dung wie kaum ein an­de­res Fach stärkt“, so die lang­jäh­ri­ge Thea­ter­leh­re­rin des »EBG«, Ma­ya Roet­man.

Un­ter­stützt wur­de Frau Roet­man die­ses Jahr durch Adam Gan­ne, Schau­spie­ler und Stimm­trai­ner, der am »EBG« als Ver­tre­tungs­leh­rer ar­bei­tet. „Es hat un­glaub­lich viel Spaß ge­macht mit den Ju­gend­li­chen zu ar­bei­ten. Die Früch­te un­se­rer Ar­beit wur­den nicht nur an den bei­den Auf­füh­run­gen sicht­bar, son­dern vor al­lem an der im­mensen Ent­wick­lung, die die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch­ge­macht ha­ben; zu se­hen, wie Shake­speares Spra­che zum Le­ben er­weckt wird und wie stark al­le ih­re Rol­len ver­kör­pern, war ein­fach groß­ar­tig.”

Die künst­le­ri­sche Spit­zen­leis­tung wur­de vom Pu­bli­kum be­geis­tert auf­ge­nom­men. Ein lang­an­hal­ten­der Ap­plaus wür­dig­te die jun­gen Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler und Mails mit lo­ben­den Wor­ten er­reich­ten uns zu­sätz­lich. Hier ein Aus­zug „ …. Es ist mir da­her ein gro­ßes Be­dürf­nis, Ih­nen mei­nen Dank da­für aus­zu­spre­chen, dass Sie Ih­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu ei­ner der­ar­ti­gen Höchst­leis­tung an­spor­nen und mo­ti­vie­ren konn­ten, den jun­gen Men­schen das Ge­fühl ga­ben, in Ge­mein­schaft wirk­lich Gro­ßes leis­ten zu kön­nen und da­mit uns El­tern und Zu­schau­ern im Pu­bli­kum ei­nen un­ver­gess­li­chen Thea­ter­abend be­scher­ten.“