Internationale Biologieolympiade

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Von Ri­ke Kuhl­mann. Ales­sia Fa­rah, Schü­le­rin der Q1, hat die ers­ten bei­den Run­den der »In­ter­na­tio­na­len Bio­lo­gie­Olym­pia­de« 2026, ein jähr­lich statt­fin­den­der, glo­ba­ler Wett­be­werb, in dem sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler leis­tungs­ori­en­tiert mit Auf­ga­ben und Lern­an­ge­bo­ten aus der Bio­lo­gie aus­ein­an­der­set­zen, mit Bra­vour ge­schafft.

Die bes­ten 40 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Nord­rhein-West­fa­len durf­ten im No­vem­ber letz­ten Jah­res an der zwei­ten Run­de teil­neh­men und ei­ne um­fang­rei­che Klau­sur schrei­ben. Hier hat Ales­sia als bes­te Teil­neh­men­de ab­ge­schnit­ten und hat dar­auf­hin letz­te Wo­che an ei­nem vor­be­rei­ten­den Se­mi­nar in Müns­ter teil­ge­nom­men. Im Fe­bru­ar wird Ales­sia zu­sam­men mit Lil­ja Schling­mei­er (Platz 2) und He­le­na Ka­den­bach (Platz 3) NRW in Kiel ver­tre­ten.

Am Frei­tag er­hiel­ten die Teil­neh­men­den im »Frei­herr-vom-Stein-Ge­bäu­de« der Be­zirks­re­gie­rung in Müns­ter im Rah­men ei­ner Fei­er­stun­de ih­re Ur­kun­den und Buch­prei­se. Wir gra­tu­lie­ren Ales­sia zu ih­rer groß­ar­ti­gen Leis­tung und wün­schen ihr viel Er­folg in Kiel!

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Von Ales­sia Fa­rah. Teil­nah­me am nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­se­mi­nar der In­ter­na­tio­na­len Bio­lo­gie­olym­pia­de +++ Vom 19. bis 23. Ja­nu­ar 2026 durf­te ich am nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­se­mi­nar der XXXVII. In­ter­na­tio­na­len Bio­lo­gie­olym­pia­de in Müns­ter teil­neh­men. Ge­mein­sam mit sie­ben wei­te­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus Nord­rhein-West­fa­len war ich Teil ei­ner klei­nen, en­ga­gier­ten Grup­pe von ins­ge­samt acht Teil­neh­men­den.

Mon­tag – Pflan­zen­mor­pho­lo­gie und Be­stim­mun +++ Am ers­ten Tag be­schäf­tig­ten wir uns mit der Mor­pho­lo­gie und Be­stim­mung von Pflan­zen. Wir lern­ten, ver­schie­de­ne Pflan­zen­ar­ten an­hand äu­ße­rer Merk­ma­le sys­te­ma­tisch zu be­stim­men und ih­re ana­to­mi­schen Be­son­der­hei­ten zu ana­ly­sie­ren.

Diens­tag – Zoo­lo­gi­sche Be­stim­mung und Bio­in­for­ma­tik +++ Der Diens­tag stand im Zei­chen zoo­lo­gi­scher Be­stim­mungs­übun­gen. Wir ar­bei­te­ten mit ver­schie­de­nen Tier­prä­pa­ra­ten und ver­tief­ten un­ser Wis­sen über ta­xo­no­mi­sche Merk­ma­le. Am Abend nah­men wir an ei­nem Vor­be­rei­tungs­se­mi­nar zur Bio­in­for­ma­tik teil, in dem wir Grund­la­gen der Se­quenz­ana­ly­se und Da­ten­ver­ar­bei­tung ken­nen­lern­ten.

Mitt­woch – Öko­lo­gi­sche und mor­pho­lo­gi­sche An­pas­sun­gen von Pflan­zen +++ Am Mitt­woch un­ter­such­ten wir die mor­pho­lo­gi­schen und öko­lo­gi­schen An­ge­passt­hei­ten von Pflan­zen. Da­bei ana­ly­sier­ten wir, wie Pflan­zen­struk­tu­ren an un­ter­schied­li­che Um­welt­be­din­gun­gen an­ge­passt sind und wel­che evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­schen Zu­sam­men­hän­ge da­hin­ter­ste­hen.

Don­ners­tag – Mo­le­ku­lar­bio­lo­gi­sches Prak­ti­kum +++ Der Don­ners­tag war dem Ar­bei­ten im mo­le­ku­lar­bio­lo­gi­schen La­bor ge­wid­met. Wir führ­ten DNA-Un­ter­su­chun­gen durch, lern­ten grund­le­gen­de Me­tho­den der mo­le­ku­la­ren Dia­gnos­tik ken­nen und er­hiel­ten Ein­bli­cke in die La­bor­ar­beit der phy­sio­lo­gi­schen Che­mie und Pat­ho­bio­che­mie.

Be­glei­tung und Lern­erfah­run­gen: Die Se­mi­na­re wur­den von er­fah­re­nen Do­zen­tin­nen und Do­zen­ten ge­lei­tet, die uns ihr Fach­wis­sen an­schau­lich und pra­xis­nah ver­mit­tel­ten. Da­durch konn­te ich nicht nur mein bio­lo­gi­sches Wis­sen ver­tie­fen, son­dern auch ei­nen Ein­druck vom Stu­di­um und von der wis­sen­schaft­li­chen Ar­beit ge­win­nen.

Frei­tag – Fei­er­stun­de und Eh­rung +++ Am letz­ten Tag fand im Frei­herr-vom-Stein-Haus die Fei­er­stun­de zur Eh­rung der 40 bes­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Nord­rhein-West­fa­len statt. Die­se Ver­an­stal­tung bil­de­te ei­nen wür­di­gen Ab­schluss der Se­mi­nar­wo­che.

Das Lan­des­se­mi­nar bot mir die Mög­lich­keit, mein bio­lo­gi­sches Fach­wis­sen in den Be­rei­chen Bo­ta­nik, Zoo­lo­gie, Öko­lo­gie und Mo­le­ku­lar­bio­lo­gie deut­lich zu er­wei­tern. Durch die in­ten­si­ve Ar­beit in der klei­nen Grup­pe und den en­gen Aus­tausch mit Fach­leu­ten konn­te ich wert­vol­le Ein­bli­cke in wis­sen­schaft­li­ches Ar­bei­ten ge­win­nen.